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THG-Prämie Auszahlung: Wie lange dauert es ungefähr?

Die Auszahlung der THG-Prämie dauert je nach Anbieter und gewähltem Modell zwischen wenigen Tagen und bis zu 8 Monaten. Beim Standardverfahren über das Umweltbundesamt (UBA) vergehen typischerweise 6 bis 8 Monate vom Antrag bis zur Auszahlung, in Ausnahmefällen mit hohem Antragsvolumen auch bis zu 10 Monate. Anbieter mit Express-Auszahlung zahlen innerhalb weniger Werktage, meist zu einem garantierten Festpreis.

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In diesem Artikel:

Wie lange dauert die Auszahlung der THG-Prämie?

Die Auszahlung der THG-Prämie dauert je nach Anbieter und gewähltem Modell zwischen wenigen Tagen und bis zu 8 Monaten. Beim Standardverfahren über das Umweltbundesamt (UBA) vergehen typischerweise 6 bis 8 Monate vom Antrag bis zur Auszahlung, in Ausnahmefällen mit hohem Antragsvolumen auch bis zu 10 Monate. Anbieter mit Express-Auszahlung zahlen innerhalb weniger Werktage, meist zu einem garantierten Festpreis.

Warum dauert das UBA-Standardverfahren mehrere Monate?

Das Umweltbundesamt ist die zuständige Behörde für die Registrierung und Zertifizierung von Treibhausgasminderungsquoten (THG-Quoten). Das Verfahren läuft in mehreren Schritten ab:

  1. Der Anbieter sammelt Fahrzeugdaten und reicht diese gebündelt beim UBA ein.
  2. Das UBA prüft die Anträge und stellt THG-Zertifikate aus.
  3. Diese Zertifikate werden an quotenpflichtige Unternehmen (Mineralölkonzerne) verkauft.
  4. Der Erlös wird abzüglich der Marge an die Fahrzeughalter:innen ausgezahlt.

Dieser Prozess läuft nicht in Echtzeit, sondern in Abrechnungsrunden. Seit dem 17. April 2026 gilt zudem eine behördliche Gebührenverordnung des UBA für die Bearbeitung von THG‑Zertifizierungsanträgen. Für Endverbraucher:innen ändert sich dadurch in der Regel nichts direkt. Seriöse Anbieter kalkulieren diese Gebühren in ihre Auszahlungsbeträge ein.

Mehr zur Funktionsweise erklärt der Überblicksartikel zur THG-Quote.

Express-Auszahlung: Was steckt dahinter?

Viele THG-Anbieter, darunter auch emobility.energy, bieten eine sogenannte Express-Option an. Dabei wird die Prämie nicht erst nach Abschluss des UBA-Verfahrens ausgezahlt, sondern deutlich früher, oft innerhalb von 48 Stunden nach Antragstellung.

Wie funktioniert das technisch?

Der Anbieter trägt das Marktrisiko selbst: Er zahlt den Festbetrag aus eigenen Mitteln vor und verkauft die THG-Zertifikate zu einem späteren Zeitpunkt. Das Finanzierungsrisiko liegt beim Anbieter, nicht beim Fahrzeughalter.

Was bedeutet das für die Auszahlungshöhe?

Express-Auszahlungen erfolgen zu einem garantierten Festpreis. Dieser ist in der Regel niedriger als mögliche Marktpreise bei einer variablen Auszahlung, bietet dafür aber vollständige Planungssicherheit.

Vergleich: Express vs. Standard-Verfahren (UBA)

Merkmal Standard-Verfahren (UBA) Express-Auszahlung
Auszahlungsdauer 6–8 Monate (max. 10 Monate) 48 Stunden
Prämienart Variabel (marktabhängig) Garantierter Festpreis
Planungssicherheit Gering Hoch
Prämienpotenzialhöhe Je nach Marktlage höher möglich Meist geringer
Geeignet für Geduldige Nutzer:innen Schnelle Liquidität gewünscht
Risiko Preisschwankungen möglich Geringes Risiko für Antragsteller:in

Welche Faktoren beeinflussen die Wartezeit?

Die tatsächliche Auszahlungsdauer hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Einreichungszeitpunkt: Je früher im Jahr der Antrag gestellt wird, desto früher erfolgt in der Regel die Auszahlung. Der entscheidende Stichtag ist jedoch der 15. November (gesetzliche Ausschlussfrist, § 8 Abs. 2 der 38. BImSchV), nicht das Jahresende.
  • Bearbeitungskapazität beim UBA: Bei hohem Antragsvolumen verlängern sich die Prüfzeiten, aktuell auf bis zu 6 bis 8 Monate.
  • Vollständigkeit der Unterlagen: Fehlende oder fehlerhafte Daten (z. B. unlesbare Zulassungsbescheinigung) führen zu Verzögerungen.
  • Anbietermodell: Anbieter zahlen erst nach Erhalt des Verkaufserlöses aus

Wann sollte man einen Antrag stellen?

Anträge können das ganze Jahr über gestellt werden. Wer früh einreicht, idealerweise im ersten Halbjahr.

Auch Anträge im Frühjahr oder Sommer führen bei normaler Bearbeitungsdauer in aller Regel noch im selben oder Anfang kommendes Kalenderjahr zur Auszahlung.

Wichtig: Die gesetzliche Ausschlussfrist ist der 15. November. Viele Anbieter schließen ihre Portale bereits Ende Oktober oder Anfang November, um gebündelte Daten rechtzeitig beim UBA einzureichen. Wer diese Frist verpasst, verliert die THG-Prämie für das betreffende Kalenderjahr ersatzlos. Eine Verschiebung ins Folgejahr ist rechtlich nicht möglich. Im neuen Jahr kann dann lediglich die Prämie für das neue Quotenjahr beantragt werden.

Hinweis beim Gebrauchtwagenkauf: Die THG-Quote kann pro Fahrzeug nur einmal pro Kalenderjahr beantragt werden. Wer ein gebrauchtes Elektrofahrzeug kauft, sollte prüfen, ob der Vorbesitzer die Prämie für das laufende Jahr bereits beantragt hat. In diesem Fall entfällt die Prämie für den Neueigentümer bis zum nächsten Quotenjahr.

Weiterführende Informationen zur Antragstellung gibt es direkt im Antragsverlauf auf der Antragsseite von emobility.energy. Wer ein gebrauchtes E-Auto gekauft hat, findet spezifische Hinweise im Artikel zur THG-Prämie für gebrauchte Elektroautos.

THG-Prämie für mehrere Fahrzeuge und Flotten

Wer mehrere Elektrofahrzeuge besitzt oder eine Elektroflotte betreibt, kann die THG-Quote für jedes Fahrzeug separat beantragen. Flottenbetreiber profitieren dabei häufig von speziellen Konditionen und gebündelten Prozessen.

Für Unternehmen mit mehreren Fahrzeugen lohnt sich ein Blick auf das Angebot für Flottenbetreiber sowie auf die Möglichkeit, mehrere Fahrzeuge gleichzeitig anzumelden.

FAQ: Auszahlungsdauer THG-Prämie

Wie lange dauert die Auszahlung der THG-Prämie im Standardverfahren? 

Beim Standardverfahren über das Umweltbundesamt dauert die Auszahlung typischerweise 6 bis 8 Monate. Bei hohem Antragsvolumen kann sich die Bearbeitungszeit auf bis zu 10 Monate verlängern.

Wie schnell zahlt emobility.energy die THG-Prämie aus? 

emobility.energy bietet eine Express-Auszahlung an, bei der der Betrag in der Regel innerhalb von 48 Stunden nach Antragstellung gutgeschrieben wird.

Ist eine Express-Auszahlung immer niedriger als die Standard-Prämie? 

Nicht zwangsläufig, aber Express-Auszahlungen basieren auf garantierten Festpreisen. Variable Auszahlungen können je nach Marktlage höher oder niedriger ausfallen.

Warum dauert die Bearbeitung beim Umweltbundesamt mehrere Monate? 

Das UBA prüft Anträge gebündelt und stellt Zertifikate in Abrechnungsrunden aus. Hohe Antragszahlen und behördliche Prüfschritte verlängern den Prozess. Seit April 2026 gilt zudem eine Gebührenverordnung für die Zertifizierungsbearbeitung, die Anbieter in ihre Auszahlungsbeträge einkalkulieren.

Kann ich die Auszahlung der THG-Prämie beschleunigen? 

Das UBA-Verfahren selbst lässt sich nicht beschleunigen. Wer schnell Geld erhalten möchte, sollte gezielt einen Anbieter mit Express-Option wählen.

Was passiert, wenn ich den THG-Antrag nach dem 15. November stelle? 

Die gesetzliche Ausschlussfrist für die THG-Quote ist der 15. November eines jeden Kalenderjahres (§ 8 Abs. 2 der 38. BImSchV). Wer diese Frist verpasst, verliert die Prämie für das laufende Jahr ersatzlos. Eine Verschiebung ins Folgejahr ist nicht möglich, im Folgejahr kann nur die Prämie für das neue Quotenjahr beantragt werden.

Kann ich die THG-Prämie beantragen, wenn ich ein gebrauchtes Elektroauto gekauft habe? 

Ja, aber nur, wenn der Vorbesitzer die THG-Quote für das laufende Kalenderjahr noch nicht beantragt hat. Pro Fahrzeug und Kalenderjahr ist die Prämie nur einmal abrufbar.

Fazit

Die Auszahlungsdauer der THG-Prämie variiert je nach Modell deutlich: Beim UBA-Standardverfahren sind 6 bis 8 Monate realistisch, bei hoher Auslastung bis zu 10 Monate. Express-Optionen ermöglichen eine Auszahlung innerhalb weniger Tage zu einem festen Preis. Entscheidend ist die gesetzliche Ausschlussfrist am 15. November – wer sie verpasst, verliert die Prämie für das laufende Jahr vollständig.

Alle Infos zur aktuellen THG-Prämie und Preisentwicklung sowie zur Berechnung der THG-Prämie finden sich im Magazin von emobility.energy.

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