Was ist die THG-Quote für E-Motorräder und E-Quads?
Die THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote) erlaubt es Halterinnen und Haltern von vollelektrischen Fahrzeugen, die vermiedenen CO₂‑Emissionen als handelbare Zertifikate zu verkaufen. Grundlage ist das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) in Verbindung mit der 38. BImSchV.
Berechtigt sind 2026 rein elektrische Fahrzeuge folgender Klassen:
- L3e-A2 / L3e-A3 – zulassungspflichtige Krafträder über 11 kW (klassische E-Motorräder)
- L4e – Krafträder mit Beiwagen
- L5e – dreirädrige Kraftfahrzeuge
- L7e – schwere vierrädrige Kraftfahrzeuge (E-Quads)
Nicht berechtigt sind 2026: L1e, L2e, L3e-A1 (125er) sowie L6e – das Umweltbundesamt veröffentlicht für diese Klassen keinen anrechenbaren Pauschalwert.
Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Verbrennungsanteil sind grundsätzlich ausgeschlossen, für die fahrzeugbezogene THG-Quote sind ausschließlich rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) berechtigt. Wichtig: Das Fahrzeug muss auf den Antragsteller zugelassen sein. Ein spezielles E-Kennzeichen ist rechtlich nicht zwingend erforderlich, solange in den Zulassungspapieren der reine Elektroantrieb eingetragen ist.
Wie hoch ist die THG-Prämie für E-Motorräder?
Die gute Nachricht für 2026: Berechtigte E-Motorräder und E-Quads der Klassen L3e-A2/A3 und L7e erhalten die gleiche Prämie wie ein Elektro-Pkw. Das Prämienniveau hat sich damit gegenüber den Vorjahren deutlich verbessert.
Hinweis: L6e und L3e-A1 (125er) sind 2026 nicht anspruchsberechtigt. Die genaue Klasse steht im Feld J der Zulassungsbescheinigung Teil I.
Die genaue Höhe hängt vom aktuellen Marktpreis für THG-Zertifikate ab, der schwanken kann. Eine detaillierte Erklärung zur THG-Preisentwicklung hilft, die Marktdynamik besser einzuschätzen.
Worauf sollte man beim THG-Anbieter für L-Fahrzeuge achten?
Nicht jeder Anbieter akzeptiert alle Fahrzeugklassen. Viele haben ihren Prozess primär auf Pkw ausgerichtet. Für L-Fahrzeuge gelten andere Zulassungsdokumente und Klassifizierungen, was den Prüfaufwand erhöht.
Wichtige Auswahlkriterien:
- Fahrzeugklassen-Support: Akzeptiert der Anbieter explizit L3e-A2/A3 bis L7e?
- Einfacher digitaler Prozess: Schneller Upload der Zulassungsbescheinigung Teil I
- Transparente Prämienstruktur: Keine versteckten Abzüge oder unklare Provisionen
- Zuverlässige Auszahlung: Klare Kommunikation über Zeitrahmen
- Datenschutz: DSGVO-konforme Verarbeitung der Fahrzeugdaten
- Keine Mindestlaufzeit oder Knebelverträge
Ist emobility.energy für E-Motorräder und E-Quads geeignet?
emobility.energy unterstützt explizit die THG-Prämie für Elektroroller, E-Motorräder und verwandte Fahrzeugklassen. Der Antragsprozess ist vollständig digital und auf wenige Schritte reduziert. Informationen dazu finden sich direkt unter THG-Prämie für Elektroroller und Motorräder.
Was das Angebot kennzeichnet:
- Klare Kommunikation zur tatsächlich erreichbaren Prämie
- Keine übertriebenen Versprechungen zu Auszahlungshöhen
- Transparente Prozessschritte vom Upload bis zur Auszahlung
- Datenschutzkonformer Umgang mit Fahrzeugdaten
- Erfahrung im THG-Markt auch außerhalb des klassischen Pkw-Segments
Wer mehrere andere Fahrzeuge wie z. B. im Betrieb anmelden möchte, kann über den THG-Antrag für Flottenbetreiber mehrere Fahrzeuge bündeln.
Warum ist der Vergleich von THG-Anbietern bei L-Fahrzeugen besonders wichtig?
Bei Pkw ist der Markt etabliert. Bei E-Motorrädern und E-Quads gibt es weniger spezialisierte Anbieter, und die Prämiendifferenzen zwischen seriösen und unseriösen Anbietern sind relativ betrachtet größer.
Risiken bei ungeprüften Anbietern:
- Keine Unterstützung der spezifischen Fahrzeugklasse
- Verzögerte oder ausbleibende Auszahlungen
- Unklare Vertragskonditionen
- Übertrieben hohe Prämienversprechen, die nicht eingehalten werden
Ein nüchterner THG-Quote-Vergleich hilft dabei, Anbieter realistisch zu bewerten.
Schritt für Schritt: So beantragst du die THG-Prämie für dein E-Motorrad
- Fahrzeugzulassung prüfen: Ist das Fahrzeug als rein elektrisch eingetragen (kein Hybridanteil)?
- Fahrzeugklasse bestätigen: L3e-A2, L3e-A3, L4e, L5e oder L7e müssen im Feld J der Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen sein. Feld P.3 muss „Elektro“ ausweisen.
- Anbieter auswählen: Darauf achten, dass die jeweilige L-Fahrzeugklasse explizit akzeptiert wird.
- Digitalen Antrag stellen: Antragstellung bei emobility.energy
- Dokument hochladen: Foto oder Scan der Zulassungsbescheinigung Teil I
- Prämie erhalten: Nach Prüfung und Vermarktung durch den Anbieter
Der gesamte Prozess dauert in der Regel wenige Minuten für die Antragstellung. Die Auszahlung hängt vom Vermarktungszeitraum und der gewählten Prämie ab.
FAQ: THG-Prämie für E-Motorräder und E-Quads
Können E-Motorräder die THG-Prämie beantragen?
Ja. Rein elektrische Krafträder der Klasse L3e-A2 und L3e-A3 sind seit 2022 THG‑Quotenberechtigt. Kleinere 125er (L3e-A1) sind 2026 nicht berechtigt. Die Prämie liegt 2026 auf Pkw-Niveau.
Wie hoch ist die THG-Prämie für ein E-Motorrad 2026?
Berechtigte E-Motorräder (L3e-A2/A3) und schwere E-Quads (L7e) erhalten 2026 die gleiche Prämie wie ein Elektro-Pkw – je nach Anbieter und Marktlage typischerweise zwischen 200 und 450 Euro. Genaue Beträge hängen vom aktuellen THG-Zertifikatepreis ab.
Sind E-Quads THG-quotenberechtigt?
Ja, sofern es sich um rein elektrische Fahrzeuge der Klasse L7e handelt. L6e ist 2026 nicht anspruchsberechtigt. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor oder Hybridantrieb sind ebenfalls ausgeschlossen.
Kann ich die THG-Prämie jedes Jahr beantragen?
Ja, einmal pro Kalenderjahr und Fahrzeug. Das Antragsrecht ist an das Halterjahr gebunden.
Was brauche ich für den Antrag?
In der Regel reicht ein Foto oder Scan der Zulassungsbescheinigung Teil I, aus der die Fahrzeugklasse (Feld J) und der elektrische Antrieb (Feld P.3: „Elektro“) hervorgehen.
Lohnt sich die THG-Prämie bei L-Fahrzeugen überhaupt?
Ja, 2026 mehr denn je. Berechtigte E-Motorräder erhalten die Prämie auf Pkw‑Niveau. Der Aufwand für die Antragstellung beträgt wenige Minuten, der Ertrag kann mehrere hundert Euro jährlich betragen.
Kann ich mehrere Fahrzeuge gleichzeitig anmelden?
Ja, sofern alle Fahrzeuge auf die antragstellende Person zugelassen sind. Für Betriebe mit mehreren L-Fahrzeugen empfiehlt sich der THG-Quotenantrag für Flottenbetreiber.
Fazit
Die THG-Prämie für E-Motorräder und E-Quads ist real und unkompliziert beantragbar. 2026 erhalten berechtigte L-Fahrzeuge (L3e-A2/A3, L4e, L5e, L7e) die gleiche Prämie wie ein Elektro-Pkw. Das macht den Antrag besonders lohnenswert. Entscheidend ist die Wahl eines Anbieters, der die jeweilige Fahrzeugklasse explizit unterstützt, transparent kommuniziert und zuverlässig auszahlt. emobility.energy bietet hierfür einen klaren, digitalen Prozess mit fairen Konditionen und ohne übertriebene Versprechungen. Den Antrag direkt stellen: THG‑Prämie 2026 beantragen.

