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THG-Quote: Preisentwicklung und aktueller Preis 2024

Die Preise für THG-Quoten haben sich zuletzt kontinuierlich nach unten entwickelt. Dieser Artikel erklärt die niedrigen Prämien und warum doch noch Grund zur Hoffnung auf hohe Quotenpreise besteht.

Aiden Hancock @Unsplash

Das Wichtigste zuerst:

  1. Marktpreis für CO₂ bestimmt die THG-Prämie: Die Höhe der Prämie wird durch den Marktpreis einer Tonne CO₂ bestimmt. Je höher die Nachfrage nach THG-Quoten, desto höher die Prämie.
  2. Rekordtief der THG-Quote: Die THG-Quote liegt im April 2024 bei einem Rekordtief von etwa 100 € pro Tonne CO₂.
  3. Einflussfaktoren auf die Preisentwicklung: Neben Marktmechanismen beeinflussen staatliche Eingriffe, alternative Treibhausgasminderungsmaßnahmen und externe Faktoren wie Gesetzesänderungen oder Lieferschwierigkeiten die Preisentwicklung der THG-Quote.
In diesem Artikel:

Was ist die THG-Quote?

Die THG-Quote basiert auf dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote. Dieses besagt, dass Unternehmen, die mehr als 5000 Liter Kraftstoff im Jahr verkaufen, ihre Treibhausgasemissionen um eine jährliche Quote mindern müssen.

Um empfindlichen Strafzahlungen aus dem Weg zu gehen, können Unternehmen ihre THG-Quote auch mit dem Einkauf von Emissionszertifikaten von E-Autos erfüllen. Für den Verkauf dieser CO₂-Zertifikate erhalten E-Auto Besitzer:innen eine THG-Prämie.

Wie wird die THG-Quote berechnet?

Die THG-Quote berechnet sich anhand der vom Umweltbundesamt festgelegten Einsparung pro Elektrofahrzeug. Für 2024 sind das 652 Kg/CO₂ für ein E-Auto. Dividiert man dann den aktuellen Marktpreis für eine Tonne CO₂ durch die CO₂-Einsparung berechnet man den Preis der THG-Quote. Je höher also die Nachfrage nach CO₂-Zertifikaten ist, desto teurer wird die Quote verkauft.

Die Preisentwicklung der THG-Quote unterliegt also sowohl normalen Marktmechanismen wie Angebot & Nachfrage, als auch externen Faktoren, wie Alternativen zur Erfüllung der Treibhausgasminderungsquote.

Preisentwicklung 2024: Aktueller Preis für THG-Quoten

Das Quotenjahr 2024 begann mit einem Preis von 130 €/TCO₂. Der aktuelle Preis liegt bei 105 €/TCO₂ (Aktualisiert am 17.06.2024).

THG-Prämie Preisentwicklung 2024

Preisentwicklung der THG-Quote bis 2023

Vor 2019 befand sich der Marktpreis für eine Tonne CO₂ konstant bei 150-200€/t CO₂. Durch die Einführung der Treibhausgasminderungsquote 2022 waren betroffene Unternehmen dazu verpflichtet mehr Quoten einzukaufen und durch diese erhöhte Nachfrage stieg der Preis einer Tonne CO₂ auf bis zu 475€ an. Das Resultat: 2022 gab es mit mehrjährigen Verträgen THG-Prämien von bis zu 600€.

Seit 2023 kannte die Preisentwicklung der THG Quote aber nur noch eine Richtung - nach unten. Gestartet ist das Jahr 2023 mit einem Marktpreis von 430€/t CO₂. Während der CO₂ Preis durch den Sommer hinweg etwa 20 Wochen auf zwischen 200 und 270€ pro Tonne CO₂ sank, ist er zum Ende des Jahres auf 130€/t CO₂ eingebrochen.

THG-Quote Preisentwicklung 2023

Wie hoch ist die THG-Quote 2024?

Die THG-Quote wird mit Blick auf die Preisentwicklung 2024 zwischen 50€ und 100€ liegen. Rechnerisch möglich sind bei entsprechender Preisentwicklung aber 395€.

Da es aktuell etwa ein halbes Jahr dauert, bis die Quote zertifiziert wird und verkauft werden kann, ist es nicht möglich eine Prognose zum Verkaufspreis zu treffen. Interessierte Leser können bei emobility.energy den Verkauf ihrer Quote simulieren und sich ihre potenzielle THG-Prämie selbst berechnen.

Warum ist die THG-Quote so niedrig?

Der Preis der THG-Quote hat sich zuletzt nur nach unten entwickelt und die Prämien sind so niedrig wie nie. Die CO2-Einsparung pro E-Auto ist gesunken und gleichzeitig ist die Nachfrage nach Quoten durch Alternativen stark gesunken.

Strommix ist dreckiger: Weniger CO₂ Einsparung

Für die Berechnung der THG Prämie 2024 wird der Strommix des Kalenderjahres 2022 als Referenzpunkt genutzt. Als Konsequenz des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine wurde die deutsche Stromproduktion dreckiger. Fehlendes Gas aus Russland muss mit anderen Energieträgern ausgeglichen werden und so wurden wieder Kohlekraftwerke eingeschaltet.

Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass für die Produktion von Strom deutlich mehr CO₂ anfällt und ein Elektroauto im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotoren weniger Treibhausgas einspart. Das UBA zertifiziert also weniger CO₂ pro E-Auto, was den Marktpreis eines CO₂-Zertifikats senkt.

Während das UBA 2023 noch 0,72 Tonnen eingespartes CO₂ zertifiziert hat, sind es 2024 nur 0,65 Tonnen CO₂ pro E-Auto.

Ein Graf der die Entwicklung des deutschen Strommix aufzeigt und gleichzeitig die CO2 Emissionen die die Stromproduktion mit sich zieht visualisiert. Die Entwicklung des CO2 Ausstoß ist bis 2022 positiv, ab 2021 kennt man eine Tendenz zu Steigerung des CO2 Ausstoß bei der Herstellung von deutschem Strom.
Entwicklung des deutschen Strommix (Quelle: Umweltbundesamt)

Auch Biokraftstoffe erfüllen die THG-Quote

Die Treibhausgasminderungsquote können Unternehmen aber nicht nur durch den Einkauf von CO₂-Zertifikaten erfüllt werden, sondern auch durch

  • konventionelle Biokraftstoffe,
  • fortgeschrittene Kraftstoffe aus Biomasse (wie Holz oder Stroh) und
  • biogene Flüssiggase oder strombasierte Kraftstoffe.

Diese Alternativen zum Einkauf der THG Quote standen Anfang 2023 aufgrund des Brown Grease-Skandals heftig in der Kritik. Brown Grease, ein aus China importierter Biokraftstoff, der auch als Frittenfett bezeichnet wird, ist deutlich günstiger im Einkauf als ein CO₂-Zertifikat und somit deutlich interessanter für quotenverpflichtete Unternehmen.

Experten gehen davon aus, dass es sich bei dem aus China importierten Kraftstoff aber um tatsächliches Friteusenfett und Reste aus Fettabscheidern handelt und dieser dementsprechend ökologisch ist. Nachgewiesen konnte dies bisher aber nicht, da das Reich der Mitte aktuell keine Untersuchungen aus dem Westen zulässt.

Strafzahlung bei Nichterfüllung: Pönale für Unternehmen

Wenn Sie sich beim Lesen dieses Artikels bereits gefragt haben, was passiert, wenn quotenverpflichtete Unternehmen ihre THG-Quote nicht erfüllen, kommt hier die einfache Antwort: Strafzahlungen oder auch Pönale genannt. Sollte ein Unternehmen zum Ende eines Kalenderjahres seine Treibhausgasminderungsquote nicht erfüllt haben, muss es für jede Tonne CO₂ 600€ Strafe zahlen.

Auch wenn dies für Mineralölkonzerne, die Millionen von Tonnen CO₂ im Jahr produzieren, erstmal nach einer empfindlichen Strafe klingt, muss auch betrachtet werden, welche Auswirkungen diese Pönale auf den THG-Quotenhandel hat. Durch eine festgeschriebene Strafhöhe setzt der Gesetzgeber indirekt einen Maximalpreis für eine Tonne CO₂ fest. Für quotenverpflichtete Unternehmen würde es keinen Sinn ergeben CO₂-Zertifikate einzukaufen, wenn diese einen höheren Marktpreis haben als die drohende Strafzahlungen.

Wann THG Quote für 2024 beantragen?

Die THG-Quote kann bis zum 31. Oktober 2024 beantragt werden. Danach haben THG-Anbieter zwei Wochen Zeit Daten für das Umweltbundesamt vorzubereiten und einzureichen.

Bis zum 31. Oktober sollten Sie Ihre THG Prämie aber in jedem Fall beantragen. Machen Sie dies nicht, steht es dem Staat frei Ihr CO2-Zertifikat selbst zu verkaufen und die Halter:innen der entsprechenden E-Autos gehen damit leer aus.

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Quellenangaben: