Das Wichtigste zuerst
- Aktuelles Modellportfolio: Audi bietet 2026 mehrere vollelektrische Modelle an – vom kompakten Q4 e-tron bis zum Gran Turismo e-tron GT.
- Neue PPE-Plattform: Q6 e-tron und A6 e-tron nutzen die gemeinsam mit Porsche entwickelte 800-Volt-Architektur – mit bis zu 756 km Reichweite und einer DC-Ladeleistung von bis zu 270 kW.
- Bald noch günstiger einsteigen: Mit dem A2 e-tron kommt im Herbst 2026 ein vollelektrisches Kompaktmodell aus Ingolstadt, das Premiere feiert.
- THG-Prämie nicht vergessen: Alle Halter:innen eines reinen Elektroautos können jährlich ihre THG-Prämie beantragen und von der Treibhausgasminderungsquote profitieren.
Was macht das Audi E-Auto besonders?
Audi gehört innerhalb des Volkswagen-Konzerns zur Premiumspitze, und das spürt man auch beim Umstieg auf die Elektromobilität. Während frühe Modelle wie der ursprüngliche e-tron (heute Q8 e-tron) noch auf einer für Verbrenner konzipierten Plattform basierten, hat Audi mit der neuen PPE-Plattform (Premium Platform Electric) den Sprung in eine echte Elektroarchitektur vollzogen. Diese Plattform wurde gemeinsam mit Porsche entwickelt und bildet auch die technische Grundlage des Porsche Taycan und des Porsche Macan Electric.
Das Ergebnis ist beeindruckend: Das 800-Volt-System ermöglicht Schnellladezeiten von 10 auf 80 Prozent in rund 21 Minuten, aerodynamisch ausgefeilte Karosserien erhöhen die Reichweite spürbar, und das digitale Cockpit setzt neue Maßstäbe im Premiumsegment. Wer ein Audi Elektroauto fährt, profitiert dabei nicht nur vom Fahrerlebnis, sondern auch von handfesten finanziellen Vorteilen – allen voran der jährlichen THG-Prämie und den möglichen Steuervorteilen für Elektroautos.
Alle aktuellen Audi E-Auto-Modelle 2026 im Überblick
Audi Q4 e-tron – der Einstieg in die E-Welt
Der Q4 e-tron ist Audis meistverkauftes Elektroauto und markiert den Einstieg in die e-tron-Welt. Er basiert noch auf dem modularen Elektrobaukasten (MEB) von Volkswagen – der gleichen Plattform wie der VW ID.4. Mit einer WLTP-Reichweite von bis zu 520 Kilometern und einem Einstiegspreis ab rund 46.150 Euro ist er ein attraktives Angebot im Kompaktsegment. Besonders beliebt ist die coupéartige Sportback-Variante.
2026 steht ein optisches Facelift des Q4 e-tron an: Modernisierte Scheinwerfer mit neu gestalteten LED-Tagfahrlichtern und überarbeitete Assistenzsysteme sollen den Bestseller frisch und konkurrenzfähig halten. Beide Versionen – SUV und Sportback – sollen Mitte 2026 in den Handel kommen. Wichtig zu wissen: Das größte technische Upgrade, darunter der effizientere Heckmotor AP550, hatte Audi bereits Ende 2023/Anfang 2024 still und leise eingeführt. Das 2026er-Modell ist somit primär eine Designauffrischung, die auf einem bereits soliden technischen Fundament aufbaut.
Audi Q6 e-tron – die neue Mittelklasse mit 800-Volt-Technik
Der Q6 e-tron war das erste Serienfahrzeug auf der PPE-Plattform und läutete 2024 eine neue Ära für das Audi E-Auto-Portfolio ein. Mit einer Länge von 4,77 Metern positioniert er sich unterhalb des Q8 e-tron, der sich am Ende seines aktuellen Lebenszyklus befindet und dessen PPE-basierter Nachfolger noch aussteht, und übertrifft ihn dennoch technisch bei weitem.
Technisch herausragend ist vor allem das 800-Volt-Ladesystem: An einem entsprechenden DC-Schnelllader lädt der Q6 e-tron von 10 auf 80 Prozent in nur rund 21 Minuten, eine Ladezeit, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Die Performance-Variante mit 95-kWh-Akku erreicht laut WLTP bis zu 661 Kilometer Reichweite. Seit Ende 2025 gibt es zudem eine neue 315-kW-Allradvariante, die trotz höherer Leistung sparsamer unterwegs ist.
Das Innenraumkonzept gehört zu den durchdachtesten seiner Klasse: Hochauflösende Displays, optionales Beifahrer-Display, adaptive Matrixscheinwerfer mit variabler Lichtsignatur und ein überzeugend direktes Fahrverhalten machen den Q6 e-tron zum Referenzfahrzeug im Premiumsegment. Im Euro-NCAP-Crashtest erhielt er die Höchstwertung von fünf Sternen.
Tipp: Der Q6 e-tron Sportback bietet die gleiche Technik in sportlicherem Gewand – allerdings für 2.400 Euro Aufpreis.
Audi A6 e-tron – der Reichweitenkönig für die Langstrecke
Wer das Audi E-Auto für häufige Langstrecken sucht, kommt am A6 e-tron kaum vorbei. Die Limousinen- und Kombi-Variante (Sportback und Avant) ist mit einem cW-Wert von nur 0,21 (Sportback) aerodynamisch auf dem Niveau eines Mercedes EQS, und damit eines der windschlüpfigsten Serienfahrzeuge überhaupt.
Die Folge: Der A6 e-tron Sportback erreicht bis zu 756 Kilometer WLTP-Reichweite, ein Spitzenwert in der Klasse. Auch die Ladeleistung von bis zu 270 kW (DC) lässt kaum Wünsche offen. Damit ist der A6 e-tron aktuell der einzige Premium-Elektrokombi mit echter Langstreckentauglichkeit in dieser Klasse, da Mitbewerber wie der BMW i5 Touring noch auf 400-Volt-Architektur setzen.
Der A6 e-tron ist in vier Antriebsvarianten verfügbar: von der effizienten Basisversion über den Allradler bis hin zum sportlichen S6 e-tron mit bis zu 551 PS Systemleistung. Audi gewährt acht Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie auf die Hochvoltbatterie.
Audi e-tron GT – Hochleistung trifft Gran Turismo
Am oberen Ende des Audi-E-Auto-Portfolios thront der e-tron GT. Der elegante Gran Turismo teilt seine Technik mit dem Porsche Taycan und bietet in seiner stärksten Variante – dem RS e-tron GT performance, die bisher gewaltigste Leistung, die je in einem Audi Serienfahrzeug verbaut wurde. Das Fahrzeug setzt auf 800-Volt-Technik, begeistert mit scharfer Fahrdynamik und ist als reines E-Auto die konsequente Luxusoption für leistungsorientierte Käufer:innen.
Hinweis: Auch Halter:innen des Audi e-tron GT können selbstverständlich jährlich die THG-Prämie beantragen – unabhängig vom Fahrzeugwert.
Audi A2 e-tron – der neue elektrische Kompakteinstieg (Herbst 2026)
Die wohl spannendste Neuigkeit für 2026: Audi bringt ein rein elektrisches Kompaktmodell, das im Herbst seine Weltpremiere feiern soll. Audi hat das Projekt offiziell bestätigt und eine erste Designskizze veröffentlicht, den finalen Seriennamen hält die Marke aber traditionell bis zur Weltpremiere zurück. In der Fachwelt und unter Insidern ist der Name A2 e-tron bereits als offenes Geheimnis etabliert, da er bewusst an den Effizienz-Pionier von vor 25 Jahren anknüpft. Die Produktion ist am Heimatstandort Ingolstadt geplant – ein klares Bekenntnis zur deutschen Elektromobilitätsfertigung.
Das neue Kompaktmodell basiert voraussichtlich auf einer weiterentwickelten MEB-Plattform und soll die Lücke im Einstiegssegment schließen. Audi-CEO Gernot Döllner betonte die Relevanz des Modells: Das Fahrzeug soll „effizient, kompakt und selbstbewusst" sein und neue Zielgruppen für die Marke erschließen. Der Preis dürfte sich zwischen dem ausgelaufenen Q2 und dem Q4 e-tron einpendeln, Schätzungen bewegen sich zwischen rund 30.000 und 45.000 Euro.
THG-Prämie für Audi Elektroautos: Jährlich Geld zurückbekommen
Wer ein reines Elektroauto (BEV) fährt, also keinen Plug-in-Hybrid, sondern ein BEV (Battery Electric Vehicle), hat jedes Jahr Anspruch auf die THG-Prämie. Dabei werden die eingesparten CO₂-Emissionen durch das Fahren mit Strom vom Umweltbundesamt zertifiziert und als sogenannte Treibhausgasminderungsquote an Mineralölunternehmen verkauft.
Der Prozess ist vollständig digital und dauert nur wenige Minuten: Fahrzeugschein hochladen, Antrag stellen, Prämie kassieren. Bei emobility.energy stehen dabei verschiedene Modelle zur Wahl:
Hinweis: Die flexible Variable hängt vom aktuellen Marktpreis für THG-Quoten ab, der sich nach den Verwerfungen der Vorjahre stabilisiert hat. Wer auf Sicherheit setzt, ist mit dem Garant-Modell oder dem Express-Modell gut beraten, hohe Prognosen aus der Vergangenheit sollten stets kritisch bewertet werden.
Tipp: Wer sein Audi E-Auto auch noch mit einer Wallbox zu Hause lädt, kann zusätzlich die THG-Prämie für Ladepunkte beantragen – sofern dieser Ladepunkt öffentlich zugänglich ist und im Ladepunktregister der Bundesnetzagentur eingetragen wurde.
Auch Unternehmen mit einer Audi E-Flotte können die Prämie nutzen: Für gewerbliche Halter:innen steht ebenso die THG-Prämie bereit, die jedoch in diesem Fall als Betriebseinnahme versteuert werden muss.
Laden des Audi E-Autos: Was Fahrer:innen wissen sollten
Alle aktuellen Audi E-Auto-Modelle auf PPE-Basis nutzen 800-Volt-Technik, und setzen dabei auf eine clevere Lösung namens Bankladen. Diese Technik ermöglicht die Abwärtskompatibilität mit herkömmlichen 400-Volt-Schnellladesäulen: Dabei wird der 800-Volt-Akku per Hochvoltschütz in zwei Bänke à 400 Volt aufgeteilt und gleichzeitig parallel geladen. Das Ergebnis ist eine ordentliche Ladeleistung auch an älteren Säulen – ganz ohne teuren Spannungswandler im Fahrzeug. An echten 800-Volt-Säulen hingegen wird das Bankladen nicht benötigt: Hier lädt der Akku direkt mit voller Ladeleistung.
Für das regelmäßige öffentliche Laden empfiehlt sich der Einsatz einer passenden Ladekarte. Gegenüber dem spontanen Ad-hoc-Laden lassen sich so bis zu 20 Cent pro Kilowattstunde sparen. Wer seinen Audi hauptsächlich zu Hause lädt, sollte sich zudem über günstige Autostromtarife informieren – ebenso dynamische Tarife erlauben das Laden dann, wenn der Strom am günstigsten ist.
Hinweis: Für die Anschaffung einer Wallbox gibt es in einigen Bundesländern und über Unternehmen weiterhin Fördermöglichkeiten. Alle Infos dazu gibt es im Wallbox-Förderartikel.
Audi E-Auto kaufen oder leasen?
Ob Kauf oder E-Auto-Leasing – beide Optionen haben ihre Berechtigung. Leasing lohnt sich besonders dann, wenn man von der schnellen Modellentwicklung profitieren und in wenigen Jahren auf eine neue Generation wechseln möchte. Beim Kauf hingegen kann man langfristig von niedrigeren Betriebskosten, möglichen Steuervorteilen und der jährlichen THG-Prämie profitieren. Eine THG-Prämie für Leasingfahrzeuge ist nur dann möglich, wenn Sie als Fahrzeughalter eingeschrieben sind. Andernfalls geht die THG-Prämie an den Leasinghalter.
Besonders für gewerbliche Nutzer:innen ist das Audi E-Auto durch den reduzierten Dienstwagen-Steuervorteil (0,25 % statt 1 % Versteuerung des Bruttolistenpreises) interessant. Seit dem Wachstumschancengesetz gilt diese Regelung für Elektrofahrzeuge mit einem Bruttolistenpreis von bis zu 100.000 Euro – eine spürbare Verbesserung gegenüber dem früheren Deckel von 70.000 Euro. Konkret bedeutet das: 2026 profitieren nicht nur Fahrer:innen des Q4 e-tron und Q6 e-tron von der 0,25-%-Regel, sondern auch viele Varianten des A6 e-tron und sogar Basis-Versionen des SQ6 e-tron. Alle Details zu den aktuellen Steuervorteilen beim E-Auto 2026 hat emobility.energy in diesem Artikel zusammengefasst.
Zusammenfassend: Audi E‑Auto 2026 – reif für die Langstrecke
Das Audi E-Auto-Portfolio hat sich in kurzer Zeit von einem Versprechen zur gelebten Premium-Elektromobilität entwickelt. Mit dem Q6 e-tron und dem A6 e-tron hat Audi zwei überzeugende Modelle auf einer echten Elektroarchitektur im Angebot, mit Reichweiten bis 756 km, ultraschnellem Laden und einer Verarbeitung, die dem Premiumanspruch der Marke gerecht wird. Der kommende A2 e-tron macht den Einstieg in die Elektromobilität von Audi zudem deutlich zugänglicher.
Wer bereits ein Audi E-Auto fährt, sollte die jährliche THG-Prämie nicht liegen lassen: Ein paar Klicks genügen – volldigital, DSGVO-konform und mit deutschem Kundenservice.
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- Fragen? Unser Team hilft gerne: hello@emobility.energy | www.emobility.energy
Besuchte Quellen
- Quelle – Besucht am (22.04.2026 - 07:00 Uhr):
https://www.audi-mediacenter.com/de/modelle-4 - Quelle – Besucht am (22.04.2026 - 07:00 Uhr):
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/audi/audi-a6-e-tron/ - Quelle – Besucht am (22.04.2026 - 07:07 Uhr):
https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/audi-a2-e-tron-erlkoenig-das-wird-audis-neuer-einstiegsstromer/

