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Treibhausgasminderungsquote: Gesetzliche Grundlage, Höhe und Fristen

Die Höhe der jährlichen THG Prämie für Elektroautos hängt stark von der aktuellen, vom Gesetzgeber festgelegten Treibhausgasminderungsquote ab. Diese wird im sogenannten Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote festgelegt und definiert, um wie viel Prozentpunkte ein Unternehmen seine CO2 Emissionen im Vergleich zum Vorjahr senken muss. Welche Auswirkungen die steigende THG-Minderungsquote für die Auszahlunghöhe Ihrer THG Quote mit sich bringt, erörtern wir im folgenden Artikel.

Das Wichtigste zuerst:

  • Die THG (Treibhausgasminderungs-) Quote ist gesetzlich verankert und bestimmt, wie viel Prozentpunkte Unternehmen ihre CO2-Emissionen jährlich reduzieren müssen.
  • THG-Quotenpflicht betrifft hauptsächlich Unternehmen, die fossile Kraftstoffe verkaufen, wobei diese ihre Emissionen durch den Kauf von THG-Quoten oder den Verkauf von Biokraftstoffen ausgleichen können.
  • Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote ermöglicht es Elektroautobesitzern, ihre eingesparten CO2-Emissionen zu monetarisieren und eine jährliche THG Prämie zu erhalten.

So funktioniert die Treibhausgasminderungsquote

Die Treibhausgasminderungsquote funktioniert als einer von mehreren Faktoren bei der Berechnung der Höhe der THG Quote. Seit 2015 werden erneuerbare Energien im Verkehrssektor durch die Gesetzgebung im Rahmen der Treibhausgasminderungsquote gefördert. 

Kraftstoffverkaufende Unternehmen werden dabei verpflichtet die Emissionen Ihres Kraftstoffes um einen bestimmten Prozentsatz zu senken. Sollte dies nicht geschehen, drohen den Unternehmen, meistens Tankstellenketten oder Mineralölkonzerne, empfindliche Strafzahlungen.  

Diese steigende Quote wurde im Mai 2021 durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der THG-Minderungsquote im Bundestag erweitert und hat damit privaten Halter:innen von E-Autos die Möglichkeit gegeben, Ihre eingesparten CO2-Emissionen jährlich zu monetarisieren.

Wer ist THG quotenpflichtig?

THG-Quotenpflichtig sind in Deutschland Unternehmen, die eine Mindestmenge von 5000 Litern CO2-emittierende Kraftstoffe wie Diesel und Benzin verkaufen. In den meisten Fällen sind dies Mineralölkonzerne wie BP (Aral Tankstellen), ExxonMobile (Esso) oder Shell. 

Diese Mineralöl-Schwergewichte müssen ergo ihre CO2-Emissionen ausgleichen, um gesetzlich festgelegten Strafzahlungen zu entgehen. Dies kann auf zwei verschiedene Arten passiere:

  • Einfuhr und Verkauf von Biokraftstoffen wie Super E10 oder Biodiesel
  • Einkauf von THG Quotenmengen, also Zertifikate die belegen, dass eine Person/ein Unternehmen ihre maximalen CO2-Emissionen untertreffen.

Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote

Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote wurde im Mai 2021 verabschiedet und legt auf verschiedenen Ebenen fest, wie viel CO2 von diesen kraftstoffemittierenden Unternehmen jährlich eingespart werden muss. Wie man in der Grafik erkennen kann, steigt die Treibhausgasminderungsquote von 7% im Jahr 2022 auf 25% im Jahr 2030 an.

Die Treibhausgasminderungsquote als Graph visualisiert. Die X-Achse zeigt die Jahre 2022 bis 2030. Die Y-Achse die Treibhausgasminderungsquote in Prozent. Dem Graphen kann man entnehmen dass die THG-Minderungsquote von 2022 bis 2030 von 7% auf letztendlich 30% steigt.

Dies bedeutet heruntergebrochen, dass Unternehmen im Jahr 2030 im Vergleich zum Vorjahr 25% weniger Treibhausgas emittieren dürfen. Das klingt nach guten Nachrichten für Halter:innen von Elektroautos und der Höhe ihrer THG Auszahlung: Durch einen höheren einzusparenden Betrag an CO2, steigt die Nachfrage nach CO2 Zertifikaten natürlich und damit auch der am freien Markt gehandelte THG Quotenpreis. 

THG-Quote: Welche Fristen gelten?

Das Umweltbundesamt hat Ende Juli alle THG-Anbieter darüber informiert, dass die Frist zur Beantragung der CO2-Zertifikate von der ursprünglichen Meldefrist vom 28.02. auf den 15. November 2023 vorgezogen wurde. Somit haben Fahrer:innen von Elektroautos in diesem Jahr rund dreieinhalb Monate weniger Zeit Ihre THG Prämie zu beantragen.

Die Meldefrist für die THG Quote von Nutzfahrzeugen, Bussen und Ladeströmen einer Wallbox fällt aber weiterhin auf Ende Februar 2024. 

Für Halter:innen von Elektroautos gilt es daher, ihre Prämie bis zum 15. November zu beantragen, um sicherzustellen, dass die diesjährige Quote auch rechtzeitig vom UBA zertifiziert werden kann. 

Das Umweltbundesamt als Flaschenhals

Es werden immer mehr Elektrofahrzeuge zugelassen und daher auch immer mehr THG Quoten vom Umweltbundesamt (UBA) zertifiziert. Das bedeutet, dass der behördliche Prozess zwangsläufig langsamer wird. Die Zertifizierung der THG Quote kann schon mal drei bis vier Monate dauern.

Und in dieser Zeit bewegt sich der Markt natürlich. Das bedeutet, dass sich die angebotene Maximalauszahlung zum Zeitpunkt der Antragstellung vom THG Quotenpreis gegenüber dem tatsächlichen Quotenpreises zum Zeitpunkt der Zertifizierung durch das UBA unterscheiden kann.

Tipp: Warten Sie nicht auf das Umweltbundesamt - emobility.energy geht für Sie in Vorleistung und bietet auch eine 24-Stunden-Sofortauszahlung mit garantierter Auszahlungssumme an.

THG Quote im Jahre 2023 - was ist passiert?

Bisher fällt die THG Quote im Jahr 2023 branchenweit niedriger aus als im Vorjahr. Das kann an verschiedenen Faktoren liegen und die Wichtigsten haben wir Ihnen hier zusammengefasst:

Der deutsche Strom ist dreckiger als 2022

Stromerzeuger dürfen dieses Jahr deutlich mehr fossile Brennstoffe zur Stromerzeugung nutzen als noch 2022. Im Vergleich mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor resultiert dies in weniger CO2-Ersparnis, ergo weniger THG Quote. Während ein E-Fahrzeug in 2022 noch 0,862t CO2 eingespart hat, sind es in 2023 aufgrund des veränderten Strommixes nur 0,704t CO2.

Markteinführung von “Bio”-Kraftstoffen aus China

Mineralölkonzerne können ihre CO2 Ausstöße auch durch die Nutzung und Beimischung von Biokraftstoffen ausgleichen. So ist der Verkauf von beispielsweise Biodiesel für diese Unternehmen anrechenbar. Der THG Quotenpreis ist demnach auch davon abhängig wie günstig diese Biokraftstoffe hergestellt und verkauft werden können. Wie die Einführung von “Brown Grease” den THG Quotenmarkt aufwirbelte haben wir Ihnen hier zusammengefasst.

Die Berechnung der THG Quote auf Basis aller anzurechnenden Faktoren. Diese beinhalten den Emissionswert des Strommix, den Effizienzfaktor für E-Motoren, die Umrechnung von MJ auf Kilowattstunden und die Anrechenbarkeit von Ladestrom. Mit dieser Formel und den auszufüllenden Variablen lässt sich bestimmen, wie hoch die THG Prämie derzeit ausfällt.
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Quellenangaben: