Autos von Tesla im Review: Alle Tesla E-Auto Modelle & THG-Prämie im Überblick

Tesla zählt 2026 zu den führenden Elektroautoherstellern weltweit. Mit dem Model 3 und dem Model Y konzentriert sich die Marke auf zwei ausgereifte Volumenmodelle, die Alltagstauglichkeit, hohe Reichweite und ein dicht ausgebautes Schnellladenetz vereinen. Wer ein Tesla E-Auto kauft, kann zudem jedes Jahr eine THG-Prämie beantragen und so zusätzlich von der eigenen CO₂‑Einsparung profitieren.

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In diesem Artikel:

Warum Tesla E-Autos auch 2026 eine erste Wahl sind

Autos von Tesla stehen seit Jahren für das Versprechen, Elektromobilität alltagstauglich zu machen. Schnelle Ladetechnologie, Over-the-Air-Software-Updates und ein eigenes Schnellladenetz haben Tesla in eine starke Marktposition gebracht. Im Jahr 2026 hat sich die Fahrzeugpalette des US-Herstellers klarer strukturiert als je zuvor: Statt einer breiten Modellvielfalt setzt Tesla auf Tiefe in wenigen Baureihen.

Für Halter:innen von einem Tesla-Elektroauto in Deutschland gibt es darüber hinaus einen lukrativen Nebeneffekt: Die jährliche THG‑Prämie. Wer sein vollelektrisches Fahrzeug beim Umweltbundesamt zertifizieren lässt, kann die eingesparten CO₂‑Emissionen als THG-Quote verkaufen. Bei emobility.energy erhalten Halter:innen von Elektrofahrzeugen bis zu 450 Euro pro Fahrzeug und Jahr.

Dieser Artikel gibt einen vollständigen Überblick über alle aktuellen Autos von Tesla, erklärt die Unterschiede zwischen den Modellen und zeigt, wie Tesla-Fahrer:innen zusätzlich von der THG-Prämie profitieren können.

Die Tesla Modellpalette 2026: Welche Autos gibt es?

Die regulär bestellbare Tesla-Fahrzeugpalette in Deutschland besteht 2026 aus zwei Kernsäulen: dem Tesla Model 3 als kompakter Mittelklasse-Limousine und dem Tesla Model Y als familientauglichem SUV. Model S und Model X sind in Deutschland nicht mehr frei konfigurierbar und spielen nur noch als Lager- oder Gebrauchtfahrzeuge eine Rolle. Damit hat Tesla seinen Fokus klar auf die volumenstarken Modelle verschoben.

Modell Typ Preis ab (DE) WLTP-Reichweite Antrieb
Tesla Model 3 Standard RWD Limousine ab 36.990 Euro bis zu 534 km Hinterradantrieb
Tesla Model 3 Long Range RWD Premium Limousine ab 44.990 Euro bis zu 750 km Hinterradantrieb
Tesla Model 3 Long Range AWD Premium Limousine ab 49.990 Euro bis zu 660 km Allradantrieb
Tesla Model 3 Performance Limousine ab 58.490 Euro bis zu 571 km Allradantrieb
Tesla Model Y (Hinterradantrieb) SUV ab 38.970 Euro bis zu 534 km Hinterradantrieb
Tesla Model Y Long Range RWD SUV ab 43.970 Euro bis zu 657 km Hinterradantrieb
Tesla Model Y Performance SUV ab 56.990 Euro variiert Allradantrieb

Alle Preise sind Listenpreise ohne Berücksichtigung staatlicher Förderung. Stand: September 2026. Preise können sich aufgrund von Teslas dynamischer Preispolitik ändern.

Tesla Model 3: Die Reichweiten-Limousine

Das Tesla Model 3 ist 2026 das effizientere, flachere Fahrzeug der beiden Volumenmodelle. Mit dem „Highland“-Facelift, das Ende 2023 eingeführt wurde und nun Standard für alle 2026er Varianten ist, hat Tesla Komfort, Interieur-Qualität und Aerodynamik spürbar verbessert. Im Januar 2026 wurde das Model 3 von Euro NCAP als sicherstes Fahrzeug in der Klasse „Large Family Car“ ausgezeichnet.

Besonders auffällig ist die Long-Range-RWD-Premium-Variante: Mit bis zu 750 km WLTP-Reichweite liefert das Model 3 einen Wert, der selbst unter Vielfahrern kaum noch Reichweitenangst aufkommen lässt. Wer maximale Effizienz über Fahrdynamik stellt, findet hier das leistungsstärkste Tesla-Angebot im Mittelklassesegment.

Hinweis: Die realen Reichweiten liegen im Mischbetrieb 20 bis 30 Prozent unter den WLTP‑Angaben. Im Winter kann die Einbuße durch Kälteverbrauch nochmals 20 bis 40 Prozent betragen.

Tesla Model Y: Eines der meistverkauften E-Autos der Welt

Das Tesla Model Y gehört zu den meistverkauften Elektrofahrzeugen weltweit und verteidigt seinen Spitzenstatus als einzelnes Modell. Auf Konzernebene hat BYD bei den weltweiten Gesamtzulassungen rein elektrischer Fahrzeuge jedoch aufgeschlossen und Tesla zeitweise überholt. Mit dem „Juniper“-Facelift hat Tesla das Model Y deutlich leiser, komfortabler und in der Innenraumqualität hochwertiger gemacht. Das neue Design mit schmaleren Scheinwerfern, einem überarbeiteten Stoßfänger und einer markanten Hecklichtleiste sorgt für ein moderneres Erscheinungsbild.

Das Model Y bietet gegenüber dem Model 3 mehr Platz, eine höhere Sitzposition und mehr Kofferraumvolumen. Für Familien oder Menschen mit hohem Transportbedarf ist das SUV daher die logischere Wahl. Die Long-Range-RWD-Variante erreicht bis zu 657 km Reichweite nach WLTP und eignet sich damit auch gut für regelmäßige Langstreckenfahrten.

Tipp: Wer gezielt zwischen Model 3 und Model Y abwägt, sollte vor allem den tatsächlichen Platzbedarf im Alltag bewerten. Das Model Y kostet in der vergleichbaren Ausstattung rund 2.000 Euro mehr als das Model 3, bietet dafür aber spürbar mehr Innenraum.

Das Tesla-Supercharger-Netzwerk: Laden ohne Kompromisse

Einer der entscheidenden Vorteile beim Kauf eines Tesla E-Autos ist der Zugang zum eigenen Supercharger-Netzwerk. In Deutschland betreibt Tesla rund 240 Standorte mit insgesamt etwa 3.000 DC-Schnellladepunkten (Stand Q2 2026). Damit ist das Tesla Supercharger-Netz das dichteste Schnellladenetz eines einzelnen Anbieters in Deutschland.

Die aktuellen V3-Supercharger laden mit bis zu 250 kW. Das bedeutet, dass ein Tesla Model 3 Long Range an einem V3-Supercharger in etwa 15 bis 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden kann. Neue V4-Supercharger mit einer Infrastrukturleistung von bis zu 500 kW befinden sich im europäischen Rollout. Einzelne Standorte in Bayern und Nordrhein-Westfalen sind bereits aktiv. Wichtig für Käufer:innen von Model 3 und Model Y: Beide Modelle arbeiten mit einer 400-Volt-Batteriearchitektur und sind fahrzeugseitig auf rund 250 kW Ladeleistung begrenzt. Ein V4-Supercharger verkürzt die Ladezeit dieser Baureihen gegenüber einem V3-Supercharger daher nicht. Der Vorteil der V4-Infrastruktur zeigt sich vor allem in der höheren Zuverlässigkeit und darin, dass die volle Ladeleistung auch bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Ladepunkte stabil gehalten werden kann.

Ein weiterer Vorteil: Die Tesla-Navigation plant Ladestopps automatisch ein und optimiert die Route inklusive Ladezeit. Durch die Vorkonditionierung des Akkus, bei der das Fahrzeug den Akku automatisch auf optimale Temperatur bringt, sobald ein Supercharger als Ziel eingegeben wird, wird die Ladegeschwindigkeit maximiert.

Seit Ende 2022 öffnet Tesla das Supercharger-Netzwerk schrittweise auch für Fahrer:innen anderer Elektrofahrzeuge. In Deutschland sind inzwischen die meisten Standorte für CCS-kompatible Fremdmarken geöffnet. Nicht-Tesla-Fahrzeuge zahlen dabei einen Aufpreis von rund 0,10 bis 0,15 Euro pro kWh gegenüber Tesla-internen Tarifen.

THG-Prämie für Tesla E-Autos: Jährlich Geld zurück

Wer ein Tesla E-Auto in Deutschland hält, hat Anspruch auf die jährliche THG‑Prämie. Die THG-Prämie ist der finanzielle Erlös aus dem Verkauf der Treibhausgasminderungsquote (THG‑Quote). Das Umweltbundesamt zertifiziert jährlich die CO₂‑Einsparung eines Elektrofahrzeugs im Vergleich zu einem vergleichbaren Verbrenner. Diese Zertifikate können dann an Mineralölunternehmen verkauft werden, die gesetzlich verpflichtet sind, ihre Emissionen zu senken.

Für das Jahr 2026 zertifiziert das Umweltbundesamt pro Elektroauto eine CO₂‑Einsparung von 746 kg. Je nach Anbieter und gewähltem Prämienmodell können Tesla-Halter:innen zwischen rund 250 und bis zu 450 Euro für ihre THG-Quote erhalten. Der Betrag von bis zu 450 Euro markiert dabei das obere Ende bei variablen Tarifen, die vom aktuellen Marktpreis für CO₂‑Zertifikate abhängen. Wer auf Sicherheit setzt, wählt ein Festpreismodell mit garantierten Beträgen zwischen 200 und 300 Euro. Die Beantragung ist volldigital und dauert nur wenige Minuten: Fahrzeugschein hochladen, Antrag stellen, Prämie erhalten.

Modell Garantierter Betrag Flexibler Betrag Besonderheit
Express 2026 -- 200 Euro Auszahlung meist unter 48 Stunden
Variabel Garant 2026 mindestens 170 Euro bis zu 450 Euro Kombination aus Sicherheit und Renditechance
GARANT 2026/2027 500 Euro fix -- Kombiprämie für 2026/2027

Hinweis: Tesla selbst bietet für das Jahr 2026 alternativ 3.000 Supercharging-Freikilometer an, wenn die THG-Quote direkt an das Unternehmen überschrieben wird. Dieser Wert entspricht rechnerisch etwa 444 kWh Ladevolumen. Ob sich das Tesla-Angebot oder eine Barauszahlung über einen externen Anbieter wie emobility.energy mehr lohnt, hängt vom eigenen Fahrverhalten und der Nutzung des Supercharger-Netzwerks ab. Bei Vielfahrern, die regelmäßig am Supercharger laden, können die Freikilometer attraktiv sein. Für alle anderen ist die Barauszahlung in der Regel vorteilhafter.

Tesla kaufen oder leasen? Worauf es in Deutschland 2026 ankommt

Seit 2026 gibt es in Deutschland wieder eine staatliche E-Auto-Förderung für Privatpersonen, die sozial gestaffelt und einkommensabhängig ist. Je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen (bis maximal 80.000 Euro bzw. 90.000 Euro mit Kindern) sowie der Anzahl minderjähriger Kinder können private Käufer:innen oder Leasingnehmer:innen bis zu 6.000 Euro Staatsschuss für ein rein elektrisches Neufahrzeug erhalten. Haushalte oberhalb dieser Einkommensgrenzen erhalten keine direkte Kaufprämie mehr.

Unabhängig von der direkten Kaufprämie profitieren E-Auto-Halter:innen weiterhin von der Befreiung bei der Kfz-Steuer sowie von den Vorteilen bei der Dienstwagenbesteuerung für gewerbliche Nutzer:innen.

Tesla setzt bewusst auf eine dynamische Preispolitik: Listenpreise werden regelmäßig angepasst, um Nachfrage und Werksauslastung zu steuern. Wer einen Tesla kaufen möchte, sollte den Kaufzeitpunkt daher im Blick behalten und den Tesla-Konfigurator regelmäßig prüfen.

Tipp: Für viele gewerbliche Käufer:innen ist die Dienstwagen-Regelung der größte finanzielle Hebel. Elektrofahrzeuge werden in Deutschland mit nur 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises monatlich als geldwerter Vorteil versteuert. Die Obergrenze für diesen Steuervorteil liegt bei 100.000 Euro Bruttolistenpreis. Damit fallen alle aktuell konfigurierbaren Model-3- und Model-Y-Varianten, selbst in der jeweiligen Performance-Ausstattung, mühelos unter diese Grenze und profitieren vollständig von der reduzierten Besteuerung. Das kann die monatliche Belastung gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner erheblich senken.

Beim Thema Leasing gilt: Tesla bietet selbst Leasingkonditionen an, die sich regelmäßig ändern. Zeitlich begrenzte Aktionen mit 0-Prozent-Finanzierung wurden in der Vergangenheit auch für Deutschland angeboten. Es lohnt sich, aktuelle Konditionen direkt im Tesla-Konfigurator zu prüfen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

Ladekosten: Was kostet das Laden eines Tesla in Deutschland?

Die Ladekosten eines Tesla E-Autos hängen davon ab, wo und wie oft geladen wird. Es gibt drei wesentliche Szenarien:

  • Laden zu Hause (Wallbox): Mit einer eigenen Wallbox liegen die Kosten, abhängig vom Haustromtarif, bei rund 6 Euro pro 100 km. Das ist die günstigste und bequemste Variante für alle, die ein Fahrzeug über Nacht laden können.
  • Laden am Tesla-Supercharger: Am Supercharger liegen die Kosten in Deutschland 2026 typischerweise zwischen 0,35 und 0,49 Euro pro kWh. Eine Schnellladung von 10 auf 80 Prozent kostet je nach Modell etwa 20 bis 35 Euro.
  • Laden an Fremdanbietern: Wer nicht den Supercharger nutzt, kann auch andere öffentliche Ladesäulen nutzen. DC-Schnellladen kostet an Fremdanbietern mit Ladekarte zwischen 0,45 und 0,59 Euro pro kWh. Ohne Ladekarte (Ad-hoc) kann der Preis auf 0,79 Euro oder mehr steigen.

Für Tesla-Besitzer:innen mit eigener Photovoltaikanlage bietet sich zudem das solare Laden über die Tesla-Wall-Connector-Wallbox an. Wer den Ladestrom aus eigener Produktion bezieht, kann die Ladekosten auf nahezu null senken.

Zusammenfassend: Tesla E-Auto kaufen und doppelt profitieren

Autos von Tesla bieten 2026 und darüber hinaus eine ausgereifte Kombination aus hoher Reichweite, schneller Ladeinfrastruktur und wachsendem Software-Funktionsumfang. Mit dem Model 3 für Effizienz-Orientierte und dem Model Y für Platzbedarf und Familien hat Tesla die Auswahl klar strukturiert.

Wer sich für ein Tesla E-Auto entscheidet, profitiert in Deutschland nicht nur von sinkenden Betriebskosten gegenüber einem Verbrenner, sondern auch von der jährlichen THG‑Prämie. Bei emobility.energy lässt sich die THG-Quote einfach, volldigital und DSGVO-konform beantragen. Bis zu 450 Euro lassen sich so jedes Jahr zusätzlich sichern, ganz unabhängig davon, welches Tesla-Modell gefahren wird.

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Häufige Fragen zu Autos von Tesla und der THG-Prämie

Welche Autos von Tesla gibt es 2026 in Deutschland? 

In Deutschland sind 2026 das Tesla Model 3 (Limousine, ab 36.990 Euro) und das Tesla Model Y (SUV, ab 38.970 Euro) regulär bestellbar. Model S und Model X sind nicht mehr frei konfigurierbar und nur noch als Lager- oder Gebrauchtfahrzeuge verfügbar.

Kann ich als Tesla-Besitzer:in die THG-Prämie beantragen? 

Ja. Alle Halter:innen von rein elektrischen Fahrzeugen mit deutscher Zulassung können die THG-Prämie beantragen. Das gilt selbstverständlich auch für Tesla‑Fahrzeuge. Bei emobility.energy erhalten Tesla-Halter:innen 2026 bis zu 450 Euro.

Was ist der Unterschied zwischen der Tesla‑THG‑Prämie und einer Barauszahlung? 

Tesla selbst bietet 3.000 Supercharging-Freikilometer für die Überschreibung der THG-Quote an. Externe Anbieter wie emobility.energy zahlen die Prämie hingegen als Bargeld aus, flexibel und verwendbar für beliebige Zwecke. Wer die Barprämie bevorzugt, liegt mit einem externen Anbieter meist vorne.

Wie lange gibt es die THG-Prämie noch? 

Die THG-Prämie ist langfristig garantiert. Die Bundesregierung hat die THG-Quote im Rahmen neuer EU-Richtlinien bereits offiziell bis zum Jahr 2040 verlängert und die Einsparziele für Mineralölkonzerne drastisch verschärft. Wer heute ein Tesla E-Auto kauft, kann sich die Prämie somit noch viele Jahre lang sichern und das jedes Kalenderjahr aufs Neue.

Ist die THG-Prämie steuerfrei? 

Für Privatpersonen ist die THG-Prämie steuerfrei. Erlöse aus dem THG-Quotenhandel sind laut Bundesfinanzministerium keiner Einkunftsart zuzuordnen. Für gewerbliche Halter:innen muss die Prämie als Betriebseinnahme versteuert werden.

Besuchte Quellen

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