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CO2-Zertifikate verkaufen: So profitieren Privatpersonen vom Emissionshandel

Seit 2022 können Halter:innen von Elektroautos CO2 Zertifikate verkaufen und damit bares Geld verdienen. Durch die Einführung des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote können Sie Ihre eingesparten Treibhausgas-Emissionen durch das Umweltbundesamt zertifizieren lassen. Was sind CO2-Zertifikate denn überhaupt? Und wo kann ich CO2-Zertifikate verkaufen? Ein Ratgeber Artikel von emobility.energy.

Markus Spiske @Unsplash

Das Wichtigste zuerst:

  1. Seit 2022 können Elektroautobesitzer durch den Verkauf von CO2-Zertifikaten Geld verdienen, indem sie ihre eingesparten Treibhausgasemissionen zertifizieren lassen.
  2. CO2-Zertifikate können nur über THG Quotenanbieter wie emobility.energy verkauft werden, da diese die Anträge bündeln und somit effizienter beim UBA einreichen können.
  3. Die Prämien für den Verkauf der Zertifikate können variieren, wobei emobility.energy eine flexible Auszahlung bis zu 395€ oder einen garantierten Betrag von 85€ für das Jahr 2024 anbietet.

Was sind CO2-Zertifikate?

CO2-Zertifikate sind zertifizierte eingesparte Emissionsmengen, die durch das Umweltbundesamt zertifiziert werden und anschließend am freien Markt verkauft werden können. Dies ist vor allem bei der Nutzung von Elektroautos interessant, da diese lokal emissionsfrei sind und im Vergleich zur Autos mit Verbrennungsmotoren kein CO2 ausstoßen. Auch bei der Gewinnung von erneuerbaren Energien, wie durch die Installation einer Photovoltaik, wird aktiv CO2 eingespart.

So können seit 2022 Halter:innen Geld für ihr E-Auto erhalten, in dem Sie sich die Treibhausgasquote (THG Quote) durch das UBA zertifizieren lassen und an kraftstoffemittierende Unternehmen weiterverkaufen. Diese sind nämlich gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Treibhausgas-Emissionen auszugleichen. Dies geht entweder durch den Einkauf von zusätzlich CO2-Zertifikaten oder muss durch empfindliche Strafzahlungen ausgeglichen werden. 

Kann ich meine THG Prämie direkt beim Umweltbundesamt beantragen?

Grundsätzlich ist die Idee, CO2 Zertifikate direkt beim Umweltbundesamt zu beantragen und anschließend privat zu verkaufen, keine schlechte. So können sich Halter:innen von E-Autos Provisionen für Anbieter einsparen und direkt mit dem UBA agieren. 

CO2 Zertifikate privat zu verkaufen hat aber seine Nachteile, denn das UBA ist jetzt schon deutlich überfordert mit der Masse an Antragstellungen. Die Behörde  hat daher Ende Juli mitgeteilt, dass einzelne Anträge nicht mehr bearbeitet werden können. Daher können Sie Ihre CO2-Zertifikate aktuell nur beantragen und verkaufen, wenn Sie den Weg über einen THG Quotenanbieter wie emobility.energy gehen. 

THG Anbieter haben den Vorteil, dass sie die Antragstellung bündeln können und für mehrere Hundert Elektroautos gleichzeitig die CO2-Zertifikate beim UBA beantragen. Durch hohe Volumina können gute THG Experten die Zertifikate zu Großhandelskonditionen veräußern und am Ende des Tages den Halter:innen höhere Prämien für ihre CO2-Zertifikate auszahlen.

Privat vs. Firmenwagen: Das gilt es zu beachten

Beim Verkauf der CO2-Zertifikate ist es auch wichtig zu beachten, ob es sich beim E-Auto um ein Firmen- oder Privatfahrzeug handelt. Auch Unternehmen können für ihre Firmenfahrzeuge THG Prämie erhalten. Seriöse Anbieter wie emobility.energy, bieten ihren Kunden sogar Sonderkonditionen an, sollten mehr als fünf Elektroautos die THG Prämie erhalten.

Relevant bei der Antragstellung ist der/die im Fahrzeugschein eingetragene Halter:in. Sollten Sie ein CO2 Zertifikat für Ihren Dienstwagen beantragen wollen und nicht als Halter:in in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 aufgeführt sein, benötigen Sie von Ihrem Vorgesetzten oder Ihrem/r Fuhrparkmanager:in eine Vollmacht, um die CO2 Zertifikate in ihrem Namen zu verkaufen. 

Auch Leasingfahrzeuge können ohne Weiteres ihre THG Quote veräußern. Wichtig ist, dass die Zertifizierung der eingesparten CO2 Emissionen pro E-Auto nur einmal im Jahr durch das UBA durchgeführt wird und Sie Ihr CO2 Zertifikat nur erhalten, wenn das Fahrzeug im laufenden Kalenderjahr noch keine Prämie erhalten hat. 

Wichtig für Firmenwagen ist außerdem, dass der Verkauf der CO2 Zertifikate als Geschäftseinnahme zählt und somit auch versteuert werden muss. Das ist für Privatpersonen anders: Einnahmen aus dem Verkauf der THG Prämie sind für private Halter:innen von Elektroautos seit 2022 komplett steuerfrei. 

CO2 Zertifikate verkaufen: Die höchsten Prämien im Vergleich

Anbieter für den Verkauf Ihres CO2 Zertifikats gibt es viele. Diese THG Anbieter reichen von THG Experten, wie Geld für eAuto, Elektrovorteil oder emobility.energy, bis zu Allroundern und etablierten Marken aus anderen Bereichen, wie der ADAC, EnBW oder Check24.

In unserem Vergleich konzentrieren wir uns für ein ausgeglichenes Wettbewerberfeld vor allem auf die reinen THG Quotenanbieter. Damit Sie bei der Auswahl eines Partners für den Verkauf Ihres CO2 Zertifikats keine voreiligen Entscheidungen treffen, ist es wichtig zu verstehen, wodurch die Anbieter sich überhaupt unterscheiden. 

Die meisten THG Anbieter funktionieren im Grunde gleiche. Ihre Angebote unterscheiden sich vor allem bezüglich folgender Faktoren: 

  • Provisionshöhe: THG Quotenanbieter finanzieren sich durch die Provision, die beim Verkauf Ihres Zertifikat einbehalten wird.
  • Vertragslaufzeit: Viele Anbieter sichern sich mit der diesjährigen Prämie auch das Recht, Ihre THG Prämie auch im nächsten Jahr zu beantragen und zu verkaufen. 
  • Kundenbewertungen: Unseriöse Geschäftspartner gibt es in jeder Branche, achten Sie darauf, was andere Kunden sagen.
Anbieter Flexible Auszahlung Garantierter Betrag
emobility.energy 395€ 85€
Quotlix 340€ /
2ocean 275€ 70€
Geld für eAuto 350€ 65€
THG Experten 360€ /
Fairnergy 75€ 50€

Hat der Verkauf con CO2-Zertifikaten auch Nachteile?

Der Verkauf von CO2 Zertifikaten hat auch seine Nachteile und ist daher nicht ganz unumstritten. Während die Vorteile immer noch deutlich überwiegen, ist es unsere Aufgabe auch mögliche Kritikpunkte zu thematisieren und Transparenz in einen intransparenten Quotenmarkt zu bekommen. Oft diskutierte Nachteile am Verkauf der THG Quote sind vor allem diese:

CO2 Zertifikate Verkaufen: Beihilfe zum Greenwashing

In der Diskussion, ob der Quotenhandel auch Nachteile hat, steht das Argument des mutmaßlichen Greenwashing der Mineralölkonzerne ganz besonders im Fokus. Durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten erwecken diese Unternehmen den Anschein von Umweltschutzmaßnahmen und Klimaschutzengagement, obwohl dies oft lediglich auf den erworbenen Zertifikaten beruht und keine eigenständigen Initiativen beinhaltet.

Zudem ist der Erwerb der CO2 Zertifikate für die betroffenen Unternehmen wesentlich kostengünstiger als potenzielle Strafzahlungen, die bei Unterschreitung der erforderlichen Treibhausgasminderungsquote anfallen würden. Im Vergleich dazu kann eine THG-Prämie für ein Elektroauto maximal 422€ betragen, während die Strafzahlung bei 600€/tCO₂ liegt.

E-Autos: Zweifel an Emissionsfreiheit durch fossilen Strom

Obwohl das Umweltbundesamt den deutschen Strommix jährlich ermittelt und einen Pauschalwert pro Elektrofahrzeugklasse festlegt, berücksichtigt die aktuelle Berechnung nicht, aus welcher Quelle der Strom für jedes individuelle Elektroauto stammt.

Die gegenwärtige Methode behandelt alle Halter:innen von E-Autos gleich, unabhängig davon, ob der bezogene Strom ökologisch produziert wurde oder nicht. Die umweltfreundliche Nutzung von Elektroautos hängt jedoch davon ab, dass sie mit Ökostrom geladen werden. Hier liegt das Problem: Im Jahr 2023 ist der deutsche Strommix laut Angaben des Fraunhofer Instituts deutlich "dreckiger". Immer noch 27% des deutsche Stroms stammt aus Kohlekraftwerken und 2024 ist diese Tendenz steigend.

Flaschenhals UBA: CO2 Zertifikate werden 16-20 Wochen nach Antragstellung verkauft

Nachdem die Prämie 2022 erstmals für Privatpersonen verfügbar war, wurde schnell deutlich, dass das UBA mit der Anzahl an Quotenanträgen überfordert sind. Die Ausstellung der CO2 Zertifikate durch das Umweltbundesamt und der anschließende Verkauf am Markt dauern oft mehrere Monate.

Dies führt dazu, dass beworbene Auszahlungsbeträge von Quotenanbietern, bedingt durch Marktbewegungen, 16 bis 20 Wochen nach Antragstellung nicht mehr eingehalten werden können. Manche Verbrauche sehen in diesem Glücksspielfaktor einen Nachteil am Handel der CO2 Zertifikate. Erst am Auszahlungstag erfährt man meistens was der Verkauf eingebracht hat.

Häufige Fragen zum THG Quotenhandel:

Kann man als Privatperson CO2-Zertifikate verkaufen?

Theoretisch ist der Handel mit CO2-Zertifikaten Jedermann und Jederfrau zugänglich. Gleichzeitig muss aber auch gesagt werden, dass es sich genauso wie beim Handel mit Aktien oder Kryptowährung um einen Markt handelt, der von einigen, wenigen THG Experten verstanden und dominiert wird. Außerdem haben Sie als Halter:in eines E-Autos mit Ihrem CO2-Zertifikat zwar einen rechnerischen Gegenwert, einen Käufer für einzelne Zertifikate zu finden, sollte sich aber schwer gestalten.

Gibt es auch THG Prämie für E-Roller?

Seit August 2023 schließt das UBA die Teilnahme am THG Quotenhandel für zulassungsfreie Fahrzeuge aus. Daher können viele E-Roller keine THG Prämie erhalten. Finden Sie unter diesem Link eine Übersicht über alle einspurigen Fahrzeugklassen und ob diese berechtigt sind ein CO2-Zertifikat verkaufen.

Kann ich auch CO2-Zertifikate meiner Photovoltaik Anlage verkaufen?

Durch den Klimawandel und hoher staatlicher Förderungen sind Photovoltaik Anlagen am boomen. Ökologicher produzierter Strom spart auch CO2 ein und so liegt die Idee Nahe, auch für die eigene PV Anlage CO2 Zertifikate zu erhalten und zu verkaufen.

Für die emissionsfreie Stromproduktion auf dem eigenen Dach gibt es leider keine Zertifizierung des eingesparten CO2. Somit können Betreiber:innen von PV Anlagen außerhalb der Einspeisevergütung oder der Direktvermarktung keine weiteren Prämien für den eigens produzierten Strom erhalten.

Wer kauft meine CO2-Zertifikate?

CO2-Zertifikate werden von Mineralölkonzernen und anderen Unternehmen, die Kraftstoff verkaufen, eingekauft. Diese unterliegen nämlich der Treibhausgasminderungsquote und müssen daher dafür sorgen, ihre CO2-Emissionen jährlich um einen gewissen Prozentsatz zu senken. Ansonsten drohen hohe Strafzahlungen. Aus dem Verkauf der Zertifikate an diese Unternehmen ergibt sich am Ende die THG Prämie, die auf Ihr Bankkonto ausgezahlt wird.

Wie lange ist ein CO2 Zertifikat gültig?

Ein CO2-Zertifikat unbegrenzt gültig und repräsentieren jeweils die in einem bestimmten Zeitraum eingesparte Menge an Treibhausgas.

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Quellenangaben: